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Aktuelles

Volkstrauertag 2019 begangen

Am Christkönigsfest gedachte man den Opfern der beiden Weltkriege und aller gefallenen, vermissten und verstorbenen Kameraden der Krieger- und Soldatenkameradschaft Neukirchen-Obermühlbach.

 

Ebenso wurde deutlich, dass die weltweiten Auseinandersetzungen auch direkt Folgen bei uns haben. Bereits beim Gottesdienst ging Pater Simeon auf die aktuelle Lage in manchen Krisenregion der Welt ein.

 

Bei der anschließenden Kranzniederlegung am Ehrenmal betonte Bürgermeister Rudi Seidenader, dass die schrecklichen Ereignisse der Vergangenheit ein Ansporn sein müssen, stets für Frieden und Versöhnung einzutreten. Alle Teilnehmer des Volkstrauertages setzten nämlich gemeinsam durch das Gedenken an die Opfer der Kriege und Gewaltherrschaften, ein Zeichen. Die Menschen in weiten Teilen Europas haben sich an ein Leben in Freiheit, Demokratie und Frieden gewöhnt. Die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg verflüchtigt sich, obwohl seit 1945 weitere Millionen von Toten zu beklagen sind. Allein 2018 wurden weltweit 213 gewaltsam ausgetragene zwischen- und innerstaatliche Konflikte registriert, die mit menschlichen Leid, Flucht und Vertreibung einhergehen. Die Folgen der kriegerischen Auseinandersetzungen spüren wir auch deutlich in unserem Land. „Seit 1992 haben 110 Soldaten der Bundeswehr ihr Leben in Ausübung ihres Dienstes im Ausland verloren. Auch ihnen Gedenken wir am heutigen Tage hier am Ehrenmal und schließen Sie in unsere Gebete ein. Ihren Familien gilt unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme", so Seidenader.

 

Daraufhin legte die Krieger- und Soldatenkameradschaft im Namen aller Bürger der Gemeinde Neukirchen einen Kranz am Ehrenmal nieder. Musikalisch umrahmt wurde der Volkstrauertag von der Blaskapelle „Fels´nstoana".

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