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Bürgermeister Rudi Seidenader bei seiner Rede am Kriegerdenkmal, vor der Kranzniederlegung durch die KSK Neukirchen-Obermühlbach. Foto: Matthias Wallner

Volkstrauertag 2018 - Mahnung zum Frieden

Pfarrgemeinde beging den Volkstrauertag
Am Christkönigsfest wurde den Opfern der beiden Weltkriege und aller gefallenen, vermissten und verstorbenen Kameraden der Krieger- und Soldatenkameradschaft Neukirchen-Obermühlbach gedacht. In seiner Predigt ging Pater Simeon auf die Christkönigsverehrung ein, welche das Königtum Jesu Christi über das Volk Gottes mit dem Motiv des leidenden Königs verknüpft. Jesus beansprucht zwar die Königsherrschaft von Pilatus, er tritt aber nicht als politischer Befreier sondern als Zeuge für die Wahrheit ein. Bei der anschließenden Kranzniederlegung am Ehrenmal betonte Bürgermeister Rudi Seidenader die Mahnung an den Frieden. Alle Teilnehmer des Volkstrauertages setzten nämlich gemeinsam, durch das Gedenken an die Opfer der Kriege und Gewaltherrschaften, ein Zeichen. Zwar endetet bereits vor 100 Jahren der 1. Weltkrieg und vor 73 Jahren der 2. Weltkrieg. Krieg und Gewalt sowie all die damit verbundenen menschlichen Leiden, der Verlust der Heimat und tausende flüchtende Menschen sind aber allzeit gegenwärtig. „Und so gedenken wir heute der toten Soldaten in Ehre und mit Dankbarkeit für ihre tapfere Opferbereitschaft und beten, dass unser Land vor neuen kriegerischen Auseinandersetzungen und Katastrophen in Zukunft verschont werden möge. Beten wir auch, dass unsere Soldaten von den vielen Auslandseinsätzen wieder unversehrt an ihre Standorte zurückkehren. Frieden zu schließen und zu erhalten verlangt Mut, persönlichen Einsatz und Kraft gegenseitig zu vergeben – auf allen Seiten", so Seidenader. Daraufhin legte die Krieger- und Soldatenkameradschaft im Namen aller Bürger der Gemeinde Neukirchen einen Kranz am Ehrenmal nieder. Musikalisch umrahmt wurde der Volkstrauertag von der Blaskapelle „Fels´nstoana".

 

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