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Aktuelles

Breitbandausbau - Anschluss der Randorte an das schnelle Internet

Mit Schreiben vom 12.09.2018 haben wir die betroffenen Einwohner der Randgebiete über den geplanten Anschluss ihrer Immobilien an das Glasfasernetz der Telekom Deutschland informiert. Die Gemeinde Neukirchen baut in Kooperation mit der Telekom Deutschland und im Verbund mit den Nachbargemeinden Konzell, Rattenberg, Sankt Englmar und Haibach im Jahr 2019 das Breitbandnetz weiter aus, um eine flächendeckende Versorgung im Gemeindegebiet zu erreichen.

 

Der Kooperationsvertrag sieht dabei den Ausbau des Glasfasernetzes bis zur jeweiligen Grundstücksgrenze der bebauten Grundstücke vor. Die gegenüber der Telekom Deutschland dabei zu finanzierende Deckungslücke beträgt für den Gemeindebereich Neukirchen 1,46 Mio. Euro. Diese wird zu 70 v. H. durch Zuwendungen und zu 30 v. H. durch die Gemeinde finanziert. Ein Kostenbeitrag der Grundstückseigentümer wird für diesen Ausbauschritt nicht erhoben.

 

Der Weiterbau der Glasfaserleitung von der Grundstücksgrenze bis zum Gebäude ist jedoch vom jeweiligen Eigentümer des Grundstückes zu tragen.  Der Auftrag für diese Leistung ist eigenständig vom Grundstückseigentümer zu erteilen. Die Telekom Deutschland erhebt hierfür eine Pauschale von 799,95 Euro. Leider hat sich in unser Schreiben vom 12.09.2018 der Fehlerteufel eingeschlichen, das Wort „unentgeltlich" im Klammerzusatz muss richtigerweise „entgeltlich" heißen.

 

Sofern die angeschriebenen Eigentümer ihre Zustimmung gegenüber der Telekom Deutschland erteilen, wird der Bau des Grundstücksanschlusses bei der Erstellung der Ausführungsplanung und späteren Bauausführung berücksichtigt und im Zuge des Gesamtprojektes erstellt.

Wir würden es begrüßen, wenn sich die betroffenen Grundstückseigentümer zu diesem Schritt entschließen könnten. Es ist nicht zu erwarten, dass in der Zukunft nochmals ein mit staatlichen Zuwendungen und Eigenmitteln der Gemeinde finanzierter Ausbauschritt erfolgt. Die Initiative müsste dann vom jeweiligen Grundstückseigentümer ausgehen und die Finanzierung der notwendigen Leistungen selbst übernommen werden.

Wir bitten um Nachsicht für unsere Versehen!

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