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Breitbandausbau in Unterwachsenberg (v:l): Bürgermeister Rudi Seidenader, Bauleiter Alois Kopp von der Fa. Rädlinger, Hubert Laumer, Aufbauleiter Netze der Deutschen Telekom, Polier Stephan Breit (Fa. Rädlinger) und Polier Martin Reitmeier von der baubegleitenden Firma Tiefbau M. Hauenstein

Breitbandausbau in vollem Gange

Schnelles Internet für die restlichen Ortsteile – Gemeindeeigenanteil liegt bei über 400.000 Euro

 

Seit dem Baubeginn im April dieses Jahres läuft der Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes, das den Anschlussnehmern eine Datenübertragungsrate von mindestens 50 bis 100 Megabit pro Sekunde zur Verfügung stellen wird.

Am 23. April diesen Jahres startete der Breitbauausbau für die bislang unterversorgten Ortsteile der Gemeinde mit der Erschließung der Ortschaften Oberkogl, Mitterkogl, Seethal und Lehenfeld. Derzeit erfolgt die Leitungsverlegung der Glasfaserleitung in Unterwachsenberg samt Anbindung an die Glasfaserhaupttrasse aus Richtung Mitterfels kommend. Die Leitungen werden sowohl unterirdisch im Tiefbau als auch oberirdisch entlang der vorhandenen Leitungstrassen verlegt. Entsprechend dem Bauzeitenplan und den Planungsvorgaben starten nächste Woche die Tiefbauarbeiten im Ortsbereich Pürgl, wie Bürgermeister Rudi Seidenader, Hubert Laumer, Aufbauleiter Netze der Deutschen Telekom, sowie der Bauleiter Alois Kopp von der bauausführenden Firma Rädlinger aus Cham, bei einem Jour fixe übereinstimmend bestätigten. Gemeinsames Ziel sei es bis Ende diesen Jahres den NGA-Netzbetrieb bereitstellen und für die restlichen 261 Haushalte die Breitbandversorgung mittels Glasfaseranbindung gewährleisten zu können.

Für die acht Gemeinden im Landkreis, darunter die weiteren sechs ILE nord23-Gemeinden Ascha, Haibach, Konzell, Rattenberg, Sankt Englmar und Wiesenfelden war im Herbst 2018 der Förderbescheid nach dem Bundesförderprogramm Breitband ergangen. Die Gemeinde Neukirchen trage trotz der in Aussicht gestellten Zuwendungen des Bundes und des Freistaates Bayern den kommunalen Eigenanteil in Höhe von gut 418.000 Euro gerne, denn mit dem flächendeckenden Ausbau der schnellen Internetverbindungsmöglichkeiten ist die Gemeinde für die Zukunft gerüstet, so Gemeindechef Seidenader.

Er wies darauf hin, dass es nun an den Bürgerinnen und Bürgern liege, dieses Angebot auch in Anspruch zu nehmen. Im Rahmen des Bundesförderprogramms werden die Glasfaserleitungen bis zur Grundstücksgrenze verlegt. Er stellte deshalb klar, dass, falls bislang nicht geschehen, von den Grundstückseigentümern der Grundstücksanschluss auf dem Privatgrundstück für die Glasfaseranbindung bis zum Wohngebäude bei pauschalen Kosten in Höhe von 799,95 Euro eigenständig bei der Telekom Deutschland zu beantragen ist. Antragsformulare hält im Bedarfsfall die Gemeinde bereit. Zunächst werden von der bauausführenden Firma die Hauptleitungen verlegt, so dass der private Grundstücksanschluss von den im Förderprogramm berücksichtigten Adressen weiterhin beantragt werden kann. Nähere Auskünfte über das Erschließungsgebiet erhalten die Bürger in der Gemeindeverwaltung.

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