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Die Erneuerung der Wasser-Hauptleitung in der Sankt Martin Straße besprechen von links Bauleiter Richard Sixt (Bauunternehmen Zankl), Bürgermeister Rudi Seidenader und Bautechniker Franz Xaver Fleischmann vom Ingenieurbüro KEB

Ausbau der Wasserversorgung bald abgeschlossen

Der Bauabschnitt (BA) 07 für den weiteren Ausbau und die Sanierung der Trinkwasserleitungen sind derzeitig in der St. Martin-Straße in Neukirchen in vollem Gange. Wie Bürgermeister Rudi Seidenader verdeutlichte, umfasst der Bauabschnitt auch die bereits in Betrieb genommene Erweiterung der Wasserversorgungsanlage in Untermühlbach, die schon fertiggestellte Sanierung der Wasserleitung in der Bayerwaldstraße sowie die vor der Inbetriebnahme stehende Verbundleitung Windberg – Neukirchen im Bereich Rimbach. In diesen Tagen erneuert die mit den Wasserleitungsbauten beauftragte Bauunternehmung Zankl, Viechtach, die Hauptleitung einschließlich der Grundstücks-Hausanschlüsse in der St. Martin Straße und erstmals werden dort auch Hausanschluss-Absperrschieber eingebaut. Der Umschluss dieser neuen Hauptleitung erfolgt in der 30sten Kalenderwoche, womit sechs Wohngrundstücke umgeschlossen werden. Als letzter Abschnitt erfolgt dann noch im Bereich der Lerchenstraße/Perlbachstraße die gleiche Ausführung, nachdem bereits in der Bayerwaldstraße die Hauptleitung in die Kreisstraße SR 13 verlegt sowie die Grundstücksanschlüsse und Absperrschieber hergestellt wurden.
„Die bisherigen Wasserrohre entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Unser Ziel ist es, bis Mitte August das Ausbauprojekt abzuschließen", konstatierte der Gemeindechef. Die Gesamtkosten beziffern sich laut Kostenanschlag auf 313.000 Euro. Verlegt werden neu insgesamt rund 913 Meter an zuwendungsfähigen Wasserleitungen.


Der BA 07 wird vom Freistaat Bayern laut Zuwendungsbescheid vom 12. September 2017 mit staatlichen Zuwendungen gefördert im Rahmen des Härtefallprogramms (RZWas 2016). Es steht etwa eine Förderung von rund 73.000 Euro in Aussicht, so der Gemeindechef, der auch die gute Unterstützung seitens des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf hervorhob. Ansonsten wurden weiterhin im Ortsteil Untermühlbach im Zuge einer nicht förderfähigen Maßnahme drei bebaute Grundstücke neu an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen und so künftig von der gemeindlichen Anlage versorgt.

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