search

Von rechts: Michael Franz (Wasserwirtschaftsamt), Firmenchef Günter Kopp (H&T), Sabine Attenberger (Fa. ScharrTec), Polier Stefan Kastl (H&T), Bürgermeister Rudi Seidenader, Ingenieur Lukas Troiber (KEB), Bauleiter Josef Hartl (H&T), Bautechniker Xaver Fleischmann (KEB) und Klärwärter Alois Macht bei der Schaltzentrale der Pumpstation Unterwachsenberg

Abwasserpumpstation Unterwachsenberg und Leitungsanbindung erneuert

Die Gemeinde Neukirchen konnte nach der Modernisierung und Erweiterung der Kläranlage in Neukirchen im Juni 2017 und der kürzlich in Betrieb genommene Kanalverbundleitung von Obermühlbach zur Kläranlage Neukirchen ein weiteres Infrastrukturprojekt zum Abschluss bringen. Wie Bürgermeister Rudi Seidenader im Beisein von Vertretern der bauausführenden Firmen H&T-Bau, Ruhmannsfelden und Fa. ScharrTec, Hunderdorf sowie des betreuenden Ingenieurbüros KEB, Straubing und des Wasserwirtschaftsamtes betonte, stellt die Erneuerung der Abwasserpumpstation, zusammen mit den in den letzten Jahren getätigten Maßnahmen, einen weiteren Schritt zur Erneuerung und Verbesserung auf dem Abwassersektor dar. Mit der Erneuerung der 25 Jahre alten Pumpstation und der Druckleitung PE-HD DNA 63 bis zur Übergabestelle an das Kanalnetz Hunderdorf hat die Gemeinde rd. 60.000 Euro investiert. Die bisherige Pumpstation war nur ausgelegt für den Ortsteil Unterwachsenberg mit rund 35 Einwohnern, ausgerüstet mit zwei Schneidradpumpen, erforderte einen erhöhten Wartungs- und Unterhaltungsaufwand und war sehr störanfällig. Die neu errichtete Pumpstation mit zwei hydraulischen Pumpen und einer Druckleitung PE-HD DNA 110 x 6,6 ermöglicht nun einen wesentlich störungsfreieren und wirtschaftlicheren Betrieb zur Förderung des Schmutzwassers aus den Ortsteilen Unter-, Mitter- und Oberwachsenberg. Diese Erneuerungsmaßnahme wurde im Rahmen der Härtefallregelung der Richtlinien für wasserwirtschaftliche Vorhaben durch den Freistaat gefördert. Der Sachgebietsleiter für die Bereiche Gewässerschutz und Abwasserbeseitigung am Wasserwirtschaftsamt Deggendorf, Michael Franz, zollte der Gemeinde Neukirchen seinen Dank, aber auch seinen Respekt für die getätigten großen Anstrengungen auf dem gemeindlichen Bereich der Abwasserentsorgung. Die Gemeinde Neukirchen agiere hier vorbildlich, auch unter Ausschöpfung der Fördermöglichkeiten nach der Härtefallregelung und leiste damit auch einen großen Betrag zum Gewässerschutz. Bautechniker Xaver Fleischmann vom Planungsbüro KEB stellte heraus, dass diese Abwasserbaumaßnahme, die nunmehr zum Abschluss gebracht werden konnte, besondere Anforderungen an Projektanten und bauausführende Firmen gestellt habe. Habe doch während der Bauphase der laufende Betrieb der Entsorgung des Abwassers jederzeit gewährleistet sein müssen, um insbesondere bei Zusammenschlüssen der Anlagenteile Rückstaurisiken auszuschließen. Abschließend richtete der Bürgermeister dankende Worte an das Ingenieurbüro für die Planung, Bau- und Bauoberleitung, an das Wasserwirtschaftsamt, namens an Michael Franz, für die fachliche Beratung und die baufachliche Prüfung, aber auch die Finanzierung des Vorhabens, ebenso wie an die Firmen H+T-Bau und ScharrTec für die gute und zielführende Zusammenarbeit.

top