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Der antransportierte Druckminderschacht wird mittels Autokran in die Baugrube gesetzt; im Bild von links: Bauhofleiter Hans Siebenhandl, Bürgermeister Rudi Seidenader und Vorarbeiter Hubert Weber (Fa. Zankl)

18 Tonnen schwerer Druckminderschacht gesetzt

Mit dem Bauabschnitt (BA) 07 sind bei der Gemeinde Neukirchen der weitere Ausbau und die Sanierung der Trinkwasserleitungen voll im Laufen. Schwerpunkt der Arbeiten der beauftragten Baufirma Zankl, Viechtach, ist derzeitig die Fertigstellung der Verbundleitung Windberg – Neukirchen im Bereich Rimbach und die Erweiterung in Untermühlbach. Nachdem vor gut einer Woche der Zusammenschluss der Verbindungsleitung nahe des Anwesens Hausnummer 3 in Rimbach erfolgte, wurde am Donnerstag, 17. Mai dort auch der erforderliche Druckminderschacht gesetzt. Der Fertigteilschacht mit den Außenmaßen von etwa 4 Meter Länge, 3 Meter Breite und 3 Meter Höhe wiegt 18 Tonnen, und die Abdeckung zusätzlich gut fünf Tonnen.
So stellten die Lieferung und der Einbau des Druckminderschachtes für die ausführende Firma eine besondere Herausforderung dar. Der Druckminderschacht wurde als Fertigteil vorgefertigt, die Baugrube von der Firma Zankl ausgehoben und das schwere Bauteil von einem Transportunternehmen angeliefert. Am Festplatz in Schickersgrub wurde das Bauteil von der Fa. Saller mit Hilfe des mit 60 Tonnen leistungsstarken Autokrans auf einen LkW umgeladen und nach Antransport in die Baugrube gehoben. Aufgrund der schmalen, steil bergauf führenden Straße und der teils engen Kurven bedurfte es einer besonders umsichtigen Vorgehensweise der beteiligten Firmen.
Mit der Ausführung des BA 07, dessen Planung dem Büro KEB (Straubing) oblag, wurde Mitte April begonnen. Die Gesamtkosten beziffern sich laut Kostenanschlag auf 313.000 Euro, wobei Zuwendungen aus dem Härtefallprogramm (RZWas 2016) in Höhe von rund 73.000 Euro in Aussicht stehen. Verlegt werden neu insgesamt rund 913 Meter an Wasserleitungen, in dessen Zusammenhang auch der Druckminderschacht gesetzt wurde. Der BA 07 ermöglicht es der Kommune, weitere Anwesen mit einwandfreiem Trinkwasser zu versorgen sowie im Bereich der Bayerwaldstraße, Lerchenstraße und Sankt Martin Straße vorhandene Leitungen zu sanieren.

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